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HINTERGRUNDINFORMATIONEN 8

Brückenbau in bewegten Zeiten
Festschrift aus Anlass des 25-jährigen
Bestandes der Gesellschaft für
Österreichisch-Arabische Beziehungen

Die Österreichisch-Arabische Gesellschaft hat zu ihrem 25-jährigen Bestehen eine Festschrift vorgelegt. Sie legt Zeugnis ab für ein unermüdliches Engagement zwischen Österreich und der Arabischen Welt, das sich sehen lassen kann. Die Anzahl der Grußworte entspricht dem Who is Who der politischen Elite im Lande. So gaben Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, Vizekanzeler Wilhelm Molterer, die Präsidentin des Nationalrates Barbara Prammer, die EU- Kommissarin für Außenbeziehungen und Europäische Nachbarschaftspolitik, Benita Ferrero-Waldner, Generalsekretär der Arabischen Liga Amre Moussa, die Außenministerin Ursula Plassnik, Kardinal Christoph Schönborn, Michael Häupl, Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien sowie Taous Feroukhi, Algerische Botschafterin und Dean des Rates der Arabischen Botschafter, der GÖAB die Ehre. Ein solcher Aufmarsch von Polit-Prominenz wurde beim 40jährigen Bestehen der Deutsch-Arabischen Gesellschaft vermisst. Es erschien noch nicht einmal ein arabischer Botschafter!

 

Die Festschrift enthält noch eine große Anzahl von Beiträgen die sich mit den bilateralen Beziehungen und mit dem Nahen und Mittleren Osten befassen. Erwähnenswert ist die aufopferungsvolle Hilfe für die kranken Kinder in Basra im Süden Iraks oder der Einsatz für die entrechteten und unterdrückten Palästinenser insbesondere in den besetzten Gebieten, worüber Fritz Fröhlich berichtet. Die Bilanz des Generalsekretärs, Fritz Edlinger, der seit 22 Jahren diesen schwierigen Job engagiert und aufopferungsvoll ausfüllt, fällt beeindruckend aus.

Edlinger, der immer wieder von der österreichischen zionistischen Israel Lobby und der radikalen Kultusgemeinde angegriffen und diffamiert wird, macht in seinem Beitrag ganz klar, dass die GÖAB oder er niemals Terror unterstützt oder gerechtfertigt habe. Auch seien beide niemals ein „Freund von Diktatoren“ gewesen. Die Kultusgemeinde soll die Interessen der Juden/innen in Österreich vertreten und sich nicht als Lautsprecher und Verstärker der völkerrechtswidrigen Besetzungspolitik Israels verstehen.

 

Die Politprominenz, die der GÖAB die Ehre gegeben hat spricht eine eindeutige Sprache. Die Politiker und Kirchenvertreter sollten aber auch öffentlich die Agitation der Israel Lobby und der Kultusgemeinde in die Schranken weisen. Auch die arabischen Botschafter sollten selbstbewusster in der Öffentlichkeit auftreten und nicht dem Vertreter des Besatzungsstaates Israel die mediale Bühne überlassen. Ein Staat der seit 40 Jahren ein anderes Volk brutal unterdrückt und seine Existenz zerstört sollte auch in Österreich nicht unter „Artenschutz“ gestellt werden. Kritik an der zionistischen Politik Israels hat nichts mit unserer Schuld gegenüber den Opfern des Holocaust zu tun, sie ist das Gebot der Stunde.

Auch vom Palästina Portal Hochachtung für die Leistungen der GÖAB und für die Zukunft ein „Weiter so“!

E. Arendt, 3.12.2007.

 

Von: Samira Habas (Mutter von Amal Habash) Beit Jala, 23/11/2007

Betreff.: Humanitaere Hilfe – dringende Operation

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Brief bitte ich Sie um Hilfe aus dem Dorf von Beit Jala fuer meine Tochter Amal. Mein Name ist Samira Habash, bin 39 Jahre alt und Mutter von fünf Kindern. Mein Mann ist vor 10 Jahren an Krebs gestorben und seitdem bin ich fuer meine Familie verantwortlich. Meine finanzielle Lage ist sehr schlecht, denn ich bin arbeitslos und Hausfrau und bin auf die Hilfe von mehreren Hilfsorganisationen und Menschen angewiesen.

Ich habe drei Jungs und zwei Maedchen. Eins von den Maedchen ist Amal. Sie ist 14 Jahre alt. Leider Gottes wurde bei ihr vor weniger als zwei Monaten ein Hirntumor diagnostisiert. Amal muss so bald wie moeglich operiert werden. Die Operation darf, aufgrund des Risikogrades der OP, nur in Israel oder in Jordanien gemacht werden, da die oertlichen Krankenhaeuser fuer solche Operationen nicht genuegend ausgestattet sind.

Die Operation kostet 50,000 Shekels. 30,000 SheKels sind jetzt schon gesichert durch mehrere Spender. 20,000 SheKels (Ca. 4,000 Euro) fehlen noch fuer die Operation meiner Tochter. Ich bitte Sie im Namen meiner Tochter und meiner Familie, meiner Tochter Amal die Moeglichkeit zur Genesung und zum Leben zu schenken durch Ihre Spenden.

Gott segne Sie! Ich bedanke mich im Voraus im Namen meiner Tochter Amal und meiner Kinder,

Samira Habash Beit Jala

Spendenkonto (Spendenquittungen können ausgestellt werden): DPG (Deutsch-Palästinensische Gesellschaft)

Sparda-Bank West eG BLZ 370 605 90 – Kto 100 339 210 .
Kontaktadresse: Ingrid Koschorreck ,E-Mail i.koschorreck@gmx.net

Dr. Izzeddin Musa
 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident und SPD-Vorsitzender,
lieber Genosse Kurt Beck,

von Herrn André Förster vom Verlag für Berlin-Brandenburg GmbH habe ich erfahren (s. Anlage), dass dieser Verlag Räumlichkeiten im Willy-Brandt-Haus für eine antiislamisch-antipalästinensische Veranstaltung gemietet hat, um das antimuslimische Machwerk „Alt-neuer Judenhass“ vorzustellen. Mich wundert sehr, dass unsere SPD sich für solch eine Veranstaltung hergibt. In dem Buch geht es um die Dämonisierung der muslimischen Bevölkerung generell und in Deutschland. Ich fühle mich persönlich von diesem verzerrten Weltbild in meiner Ehre gekränkt. Ich glaube, dass auch alle meine muslimischen Mitbürger und die muslimischen deutschen Abgeordneten auch in der SPD sich bei der nächsten Wahl überlegen sollten, ob sie die SPD noch wählen sollen. Ich bin entsetzt darüber, das selbst der Abgeordnete Sebastian Edathy, der sich krampfhaft versucht sich als Streiter gegen „Antisemitismus“ in Deutschland zu profilieren, instrumentalisieren lässt. Von Gert Weisskirchen erwarte ich sowieso schon gar nichts mehr. Er funktioniert und agiert nur noch als Israel-Lobbyist und gehört damit zur übelsten Sorte. Er ist überall dabei, wo es um die Rechtfertigung der israelischen Besatzungsverbrechen geht. Er hat keinerlei Verständnis für die Leiden des unterdrückten palästinensischen Volkes, wie ich mich in einigen Veranstaltungen selber überzeugen konnte. Er empfindet nur Empathie für Besatzer und nicht für Unterdrückte. Ich habe in meinem vorherigen Schreiben (s. Links unten) schon auf die Möglichkeit hingewiesen, dass dieser Abgeordnete von der „Israel-Lobby“ gekauft worden sein könnte. Welche Universität oder Fachhochschule würde einem solchen Scharlatan sonst einen Professoren-Titel nachschmeißen.

Zu MdB-Edathy lässt sich sagen, dass er vor lauter „Rechtsextremisten“ und angeblichen Antisemiten nicht mehr zwischen den Freunden und den wirklichen Feinden Israels unterscheiden kann. Seine öffentlichen Äußerungen dazu wirken bescheiden bis peinlich.

Auch die drei Herausgeber dieses Schmierenbandes stehen nicht für Qualität, sondern für Einseitigkeit und Pro-Israel-Agitation. Julius Schoeps ist als deutscher Jude durch seine Schriften als ein Vertreter israelischer Politik aufgetreten. Klaus Faber, einer der übelsten Lobbyisten, der in unseren Publikationsorganen seine absurden Thesen vertreten darf und am liebsten jegliche Kritik an diesem Okkupationsstaat verbieten lassen würde, sowie Sacha Stawski, der eine Hetzseite gegen alle diejenigen betreibt, die die israelischen Verbrechen auch nur erwähnen. Diesen Typen gibt unsere Partei ein Forum unter unserem Vorsitzenden Willy Brandt. Welch eine Schande für die freiheitliche Tradition der SPD. Wie der Verlagsvertreter André Förster es sich anmaßen kann, diesen Leuten auch noch Seriosität zuzusprechen und sie jenseits jeglicher Kritik zu stellen, bleibt ein Rätsel. Aber gehört dieser Verlag nicht der SPD?

Befindet sich etwa unsere Partei in einer Finanzkrise, damit wir so etwas nötig haben? Warum vermietet dann nicht unsere Partei ihre Räumlichkeiten an „Paolo Pinkel“, damit er sein nächstes Interview mit dem NPD-Radikalen Horst Mahler demnächst unter dem Standbild von Willy Brandt abhalten kann, damit es „Koscher“ ist? Lieber Genosse Kurt Beck, weißt Du eigentlich nicht, was in Deiner Parteizentrale so alles abläuft?

Mit solidarischen Grüßen
Dr. Izzeddin Musa


Mein erstes Schreiben:
http://www.profi-reporte.de/php/pr/include.php?path=content/news.php&contentid=2816
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/texte/texte%AD_8.htm

Anlage (Antwort auf mein Schreiben):
Sehr geehrter Herr Dr. Musa,
wir haben von Ihrer Anfrage an den SPD-Parteivorsitzenden bezüglich der Podiumsdiskussion zum Buch "Neu-alter Judenhass" am 14. November im Willy-Brandt-Haus Kenntnis erhalten.
Bei dieser Veranstaltung handelt es sich nicht um eine SPD-Veranstaltung, wie Sie anhand der Ihnen gewiss vorliegenden Einladung erkennen können. Veranstalter ist unter anderem unser Verlag, der die Räumlichkeit im Willy-Brandt-Haus für die Buchvorstellung und Podiumsdiskussion gemietet hat.
Wie Sie wissen, werden am kommenden Mittwoch mit Sebastian Edathy MdB, Prof. Gert Weisskirchen MdB und Prof. Dr. Julius H. Schoeps drei Persönlichkeiten auf dem Podium sitzen, deren ausgewogenes Urteil hinsichtlich des Nahost-Konflikts über jegliche Kritik erhaben ist.

Mit freundlichen Grüßen
André Förster

 


Zionistische Hetze gegen Muslime im Willy-Brandt-Haus !!!

An den SPD-Parteivorsitzenden
Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz
Herrn Kurt Beck


Sehr geehrter Herr Ministerpräsident und SPD-Vorsitzender,
lieber Genosse Kurt Beck,

als Deutsch-Palästinenser und SPD-Mitglied bin ich entsetzt über eine Veranstaltung im Willy-Brandt-Haus am 14.11.2007.

Dort soll das antimuslimische Pamphlet „Neu-alter Judenhass-Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik“ vorgestellt werden.

Das Buch baut einen antisemitischen Popanz auf und schwingt mit dem Schreckgespenst, der „Antisemitismus-Keule“, weil die Israelkritik, die nichts mit „Antisemitismus“ zu tun hat, auf die brutale völkerrechtswidrige Besatzungspolitik beruht.

Die Autoren wollen mit der „Antisemitismus-Keule" jede Kritik als „antisemitisch“ diffamieren und mundtot machen.
Die in dem Band versammelten Autoren sind zum Teil mehr als fragwürdig; einer extremer pro-israelisch als der andere.
Von Ausgewogenheit keine Spur.

Ein Herausgeber, der sich als „Chefredakteur“ bezeichnende Immobilienmakler Sacha Stawski gehört zu den übelsten Typen, die man sich nur vorstellen kann.
Er betreibt eine Website, die zur Hetze und Diffamierung Andersdenkender aufruft.

Lieber Genosse Beck, Du solltest Dir einmal die dokumentarische Website des Dortmunder Künstlers Erhard Arendt anschauen:

http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/texte/honestly_concerned.htm

Dort findest Du die Agitation gegen führende Journalisten wie Jörg Bremer (FAZ), Leyendecker (Süddeutsche), Rupert Neudeck (Cap Anamur und Grünhelme), Ludwig Watzal (Aus Politik und Zeitgeschichte) u.v.a.m.

Nicht einmal Norbert Blüm blieb davon verschont, als er sich gegen die völkerrechtswidrige monströse Apartheid-Mauer äußerte und die menschenverachtende „Scharonsche Politik“ kritisierte. Sie alle wurden als „Antisemiten“ von diesem Netzwerk gejagt, indem massiv zum Schreiben von „Protestmails“ aufgerufen worden ist. Darüber hinaus kooperiert Stawski mit rechtsradikalen jüdischen und antiislamischen und christlich-fundamentalistischen Kreisen. Dies alles findest Du dokumentiert bei besagtem Arendt.

Du kennst bestimmt die ausgezeichnete Besprechung des Buches von Rudolf Walther in unserer Zeitschrift „Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte“.

Es gibt noch andere, die zeigen mit welchen Typen sich die SPD einlässt. Alle Beiträge sind geprägt von einer einseitigen Darstellung im Sinne der Besatzungsmacht Israel. Von Objektivität oder Ausgewogenheit kann nicht die Rede sein, sondern von Extremismus. Überall, wo es um Israel-Propaganda geht ist der (Un-)Genosse und „Professor“ Gert Weisskirchen an vorderster Front dabei. Er war noch nicht einmal in der Lage, bei der Anhörung im Deutschen Bundestag am 22. November 2004 den richtigen „Antisemitismusexperten“ einzuladen. Dieser Scharlatan mit Namen Jörg Rensmann attackiert Professor Alfred Grosser und Weisskirchen sprang diesem nicht zur Seite. Selbst Claudia Roth wurde dies zu viel. Weisskirchen wollte eigentlich Lars Rensmann einladen, den er auch meinte begrüßt zu haben, aber der betrügerische Bruder klärte diese Täuschung nicht auf. Auch die anderen Typen, von denen viele der Israel Lobby angehören, schwiegen. Bei dieser Schmierenveranstaltung war auch besagter Stawski mit seinem antideutschen Anhang zugegen. Auch ich habe Gert Weisskirchen auf Tagungen persönlich erlebt. Er gab nie ein gutes Bild für die SPD ab. Er zeichnete sich stets durch Inkompetenz, Ahnungslosigkeit und Einseitigkeit aus. Seine Äußerungen führten regelmäßig zu einem Raunen im Publikum. Wie dieser Israellobbyist zu einem Professorentitel gekommen ist, verstehe ich nicht. Vielleicht wurde er ihm auch von dieser unsäglichen Lobby zugeschanzt.

Ich bitte Dich, dem Typen Stawski kein Forum im Willy-Brandt-Haus zu bieten. Wie mir zu Ohren gekommen ist, hat auch Petra Pau darauf gedrungen, dass Stawski bei der Vorstellung des Buches im Bundestag nicht zugegen sein durfte. Aus Gründen der politischen Hygiene solltest Du diesem islamophoben Hetzer kein Forum unter dem Standbild von dem großen Sozialdemokraten Willy Brandt bieten, damit dieser nicht vom Sockel steigen muss und Stawski auf die Straße setzt.

Mit solidarischen Grüßen
Dr. Izzeddin Musa
53343 Wachtberg


Buchkritik 1 - Neu-alter Judenhass

Buchkritik 2 - Neu-alter Judenhass
 

 

Israel ist das schlimmste koloniale Regime
Jean Ziegler, 28.10.07 – Pal. Inf. Center

 

New York, (PIC), Jean Ziegler, der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, geißelte die israelische Besatzung und beschrieb sie als das einzige „koloniale Regime“, das sich weigert, sich an das Völkerrecht zu halten. Er rief die UN auf, eine effektive(re) Politik durchzuführen, die Israel zwingt, sich an die Menschenrechte und die Genfer Konvention zu halten.

 

„Die israelische Besatzung ist nach dem Standpunkt der UN ein Kolonialregime und eine illegale militärische Besatzung, die fortfährt, palästinensisches Land zu annektieren. Und deshalb ist die israelische Besatzung die schlimmste in der Geschichte des Kolonialismus,“ stellt Ziegler in einem TV-Interview fest.

 

Ein UN-Offizieller betonte, dass die israelische Besatzung Hungersnot, physische und psychische Unterdrückung des palästinensischen Volkes verursacht; aber es gäbe palästinensischen Widerstand, der nach den Gründen fragt, die hinter der EU-Komplizenschaft mit der israelischen Besatzung steckt und warum der US-Fond diese Besatzung unterstützt.

 

Der Berichterstatter beschreibt die EU-Länder als ganz und gar „heuchlerisch“, weil sie sich weigerten, die Ergebnisse der demokratischen von ihr überwachten Wahlen anzuerkennen, nachdem sie sahen, dass Hamas der Gewinner war. Er wies darauf hin, dass die Europäer doch wenigstens an einem Minimum von Prinzipien festhalten sollten.

 

Ziegler wies auch darauf hin, dass die Situation der Menschen im Gazastreifen und der Westbank sich verschlimmert habe. Die UN-Statistiken zeigen, dass 65 % der Bevölkerung auf der Westbank an Unterernährung leidet; abgesehen davon ist der Gazastreifen, in dem 1,5 Menschen leben, auf Grund der israelischen Belagerung zu einem großen Gefängnis geworden.

Er beschreibt auch das Quartett zum Nahen Osten als eine reine Ladenfassade, indem er die UN und die EU aufruft, sich zurückzuziehen, da ihre Präsenz in diesem Quartett bedeutungslos und nutzlos seien.

 

Als eine Bestätigung dessen, was der UN-Sonderbeauftragte über die unterdrückerische Politik der israelischen Besatzung darlegte, begann die isr. Besatzungsarmee am Sonntag nach einem Beschluss der israelischen Regierung , die den Gazastreifen als „feindliches Gebiet“ betrachtet, die Zuteilungen von Treibstofflieferungen in den Gazastreifen zu reduzieren .

Der Sprecher des israelischen Kriegsministers Ehud Barak erzählte AFP, dass die Reduzierung der Treibstofflieferungen nach Gaza am Sonntag beginnen und dass es in den nächsten Tagen häufige Stromsperren geben wird.

 

www.uruknet.info. Artikelnummer 37631



AMNESTY INTERNATIONAL
URGENT ACTION


PUBLIC AI Index: MDE 15/062/2007
UA 247/07 Fear for Safety 21 September 2007

ISRAEL/
OCCUPIED 1.5 Million Palestinians in the Gaza Strip
PALESTINIAN
TERRITORIES (OPT)

Amnesty International is concerned that the implementation of the Israeli
government decision of 19 September that "Additional sanctions will be
placed on the Hamas regime in order to restrict the passage of various
goods to the Gaza Strip and reduce the supply of fuel and electricity.
Restrictions will also be placed on the movement of people to and from the
Gaza Strip" would cause a further deterioration of the already dire
humanitarian situation in the Gaza Strip and adversely affect the 1.5
million Palestinians who live there.

Drastically reducing the supply of basic necessities such as electricity
and fuel to the entire population of Gaza in retaliation for rocket attacks
carried out by members of armed groups would constitute collective
punishment of Gaza's population in violation international humanitarian
law, which categorically prohibits all forms of collective punishment.
Gazans cannot obtain electricity, fuel or alternative sources of energy
>from elsewhere because of the blockades imposed by Israel.

Electricity and fuel, which have already been in short supply in the Gaza
Strip for some time, are used to pump water and shortages have had
negative consequences for the health and well-being of the population
there. A further reduction in the availability of electricity and water
would exacerbate existing problems - such as the insufficient supplies of
clean water for drinking and personal hygiene, inadequate sewage treatment
and waste disposal, and the spoiling of already scarce food and medicines,
due to the inability to refrigerate them.

A further tightening of the already stringent blockade imposed by the
Israeli authorities on the passage of goods into and out of Gaza would
prolong and worsen the virtual paralysis of Gaza's economy, which has
already forced most of Gaza's population to live below the poverty line
and depend on international aid.

Similarly, the closure by Israel since early June of Gaza's border with
Egypt, the Gaza Strip's only border crossing, has left the population
effectively trapped and cut off from the outside world, preventing patients
>from travelling to other countries for medical care which is not available
in Gaza, and denying traders and students the possibility to leave the
Gaza Strip to take advantage of employment and education opportunities
elsewhere.

BACKGROUND INFORMATION
As the occupying power, Israel is ultimately responsible for ensuring the
welfare of the Palestinians population in the OPT, including the 1.5
million Palestinians who live in the Gaza Strip, all of whom are protected
persons under the Fourth Geneva Convention. Israeli officials' contention
that Israel is no longer bound by the laws of occupation since it
redeployed its forces to the perimeter of the Gaza Strip in 2005 is a
fallacy. Israel retains effective control of the Gaza Strip, by virtue
of the full control it exercises over of the Gaza Strip's land border, its
air space and territorial waters, and the movement of people and goods.
Hence The Israeli authorities are bound by their obligations under
international humanitarian and human rights law to ensure the welfare of
the Palestinian population in the OPT. According to Article 33 of the
Fourth Geneva Convention: "No protected person may be punished for an
offence he or she has not personally committed. Collective penalties and
likewise all measures of intimidation or of terrorism are prohibited."



The Israeli authorities have stated that their decision to impose the
above-mentioned additional restrictions on the Gaza Strip's population is
in reaction to the frequent firing of so-called "qassam" rockets by
Palestinian armed groups from Gaza into Israel.These indiscriminate
rockets have killed some 10 Israeli civilians in the past four years in
Sderot and have spread fear among the population and damaged the town's
economy. The Israeli army has retaliated by launching frequent air
bombardments and artillery strikes in which hundreds of Palestinians have
been killed, including dozens of children, since last year. Three
Palestinian children were killed last week in an Israeli air strike that
the army initially claimed was against rocket launchers but subsequently
admitted it had mistakenly targeted children playing in fields.
Palestinian armed groups responsible for the launching of rockets from
Gaza into Israel include the armed wing of Hamas, Palestinian Islamic
Jihad and the armed wing of President Mahmoud Abbas' Fatah party (the
al-aqsa martyrs' brigades).


RECOMMENDED ACTION: Please send appeals to arrive as quickly as possible,
in English, Hebrew, or your own language:
- expressing concern that further restrictions on the supply of
electricity and fuel and on the passage of persons and goods into and out
of the Gaza Strip would cause a further deterioration of already dire
humanitarian situation in Gaza and would constitute collective punishment
- which is forbidden under international law;
- calling for the decision of the government to be rescinded;
- reminding the Israeli government of its obligation - as the occupying
power - under international humanitarian and human rights law to ensure the
welfare of the Palestinians population in the Gaza Strip, notably their
obligation to ensure the supply of essential necessities and to allow the
movement of people and goods;
- expressing concern for the residents of Gaza currently in the Strip who
are unable to leave, including patients in need of medical care not
available in the Gaza Strip;

APPEALS TO:
Tzipi Livni (Ms)

Minister of Foreign Affairs of Israel
Ministry of Foreign Affairs
9 Yitzhak Rabin Boulevard, Kiryat Ben-Gurion
Jerusalem 91035, Israel
Fax: + 972 2 530 3367
email: sar@mfa.gov.il
Salutation: Dear Minister

Please send appeals to arrive as quickly as possible, in English, Arabic,
or your own language:
- urging the Hamas leadership in the Gaza Strip to prevent the launching
of "qassam" rockets into Israel by all Palestinian armed groups in the
Gaza Strip;
- urging the President of the Palestinian Authority to call on Fatah's
armed wing, the al-aqsa martyrs' brigades, in the Gaza Strip to put an
immediate end to the launching of "qassam" rockets into Israel;

APPEALS TO:
Mr Ismail Haniyeh and Dr Mahmoud Zahar
Hamas leadership in Gaza
Fax: + 970 8 282 2159/ 284 5040/ 286 8971
Email: ihaniyyeh@hotmail.com
Salutation: Dear Mr Haniyeh and Dr Zahar

Mahmoud Abbas
President of the Palestinian Authority
Fax: +972 2 296 1370/ 2 298 1370/ 2 296 3179
Salutation: Dear President

COPIES TO: diplomatic representatives of Israel and the Palestinian
Authority accredited to your country.

PLEASE SEND APPEALS IMMEDIATELY. Check with the International Secretariat,
or your section office, if sending appeals after 2 November 2007.
 

Israel begehrt das palästinensische Naturgas vor der Küste.

Genevieve Cora Fraser, MIFTAH, 20.8.07 - Seit den palästinensischen Wahlen vom Januar 2006, die die Hamas an die Macht brachten, haben die USA, die westlichen Verbündeten und Israel die1,4 Millionen Einwohner des Gazastreifens erfolgreich boykottiert, abgesperrt und hungern lassen. Mit unaufhörlichen militärische Angriffe der israelischen IDF haben die USA und Israel zig Millionen Dollars zur Bewaffnung und Ausbildung der Fatah ins Land fließen lassen, um die gewählte Hamasregierung zu zerstören. Nach Berichten aus dem Gazastreifen hatte Mohammed Dahlan, Präsident Abbas rechte Hand bis zu seinem „Rücktritt“ – hundert fünf-Mann Todesschwadronen in der Region beschäftigt. Das war der Grund, warum Hamas die Fatah los werden wollte.

Was kaum bekannt ist, ist dass die Britische Gas (BG) ein Gesellschaftslizenzunternehmen im marinen Gasfeld vor Gazas Küste hat, das etwa 37 Milliarden Cubikmeter Gas birgt. Man glaubt sogar dass große Ölreserven hier vorkommen. Doch die palästinensische Behörde soll nur 10% von dem Geschäft erhalten. Nach der Gulf-Times behauptet die Hamas, es sei unzumutbar, dass der Besitzer der Gasvorkommen nur 10% erhalten soll. Der kürzlich von der Fatah abgesetzte Ministerpräsident Haniya beabsichtigt, die BG-Gruppe um eine Veränderung des Abkommens anzufragen, um einen größeren Anteil des Ertrags von einem bevorstehenden Naturgas-Deal mit Israel zu erhalten. - (dt. Ellen Rohlfs)

Esther Thomsen

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrter Herr Minister Steinmeier,

am gesperrten Rafah Grenzübergang vegetieren Tausende von Palästinensern unter entsetzlichen Bedingungen. Wenn Sie sich schon für einen 17jährigen Deutschen im türkischen Gefängnis einsetzen, wieviel mehr sollten Sie alles in Ihrer Macht stehende tun, um das schreckliche Leiden dieser Menschen zu beenden. Bitte hören Sie auf den Appell der Europaparlamentarierin Luisa Morgantini !

Sie hat recht, wenn Sie anmahnt, dass auch Tony Blair seine Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen könnte, indem er für ein Ende der Kollektivstrafen eintritt und dafür, dass die 70 Europäer ihren Dienst wieder aufnehmen. Am Sonntag hat ein BBC Journalist in Dateline London noch einen radikaleren Vorschlag gemacht, der mir gut gefiel, Blair könne seine Eignung am besten beweisen, wenn er lapidar fordere: "End the brutal occupation!"

Inzwischen bombardiert Israel den Gazastreifen weiter (12 und später 7 Tote und zahlreiche Verwundete), obgleich Hamas einen Waffenstillstnd angeboten hatte. Der Druck des Embargos wird erhöht. Die Hamasregierung bekommt nichts von den ihr rechtmäßig zustehenden Zoll- und Steuergeldern. Hamas will an der Einheit festhalten, Mahmoud Abbas wird von Israel unter Druck gesetzt, die Trennung zu zementieren. Er nimmt hunderte von Hamassympathisanten gefangen, er regiert am "Palestinian Legislativ Counsel", in dem Fatah nicht die Mehrheit hat, vorbei, er verlangt von allen NGO's in der Westbasank und Gaza neue Lizenzen für ihre Tätigkeiten, womit er besonders die Einrichtungen der Hamas treffen will. Laut Haaretz vom 22.6. wollten die USA, England und Frankreich

eine Vertrauenserklärung für die Abbasregierung in den UN-Sicherheitsrat einbringen, das sei aber zum Glück am Protest von Russland, Südafrika, Indonesien und Qatar gescheitert. Wer den Frieden will, sollte sich für die Einigung der Palästinenser einsetzen, wie es jetzt wieder Jordanien und Ägypten versucht haben.

Außer dem Hilfeschrei von Luisa Morgantini, den ich mit der dringenden Bitte verbinde: Setzen Sie alle Hebel in Bewegung, um diesen Notstand zu beenden, schicke ich noch 3 andere israelische Stimmen, die in der anhaltenden Besatzung das größte Übel sehen. Uri Avnery spricht es an, indem er auf das Phänomen der Verleugnung aufmerksam macht. Zum Schluss noch ein treffender Text über die Fehleinschätzung von Hamas und Fatah von Helga Baumgarten.

Den Aufruf von Bat Shalom vom Jerusalem-Link an die internationale Gemeinschaft zu intervenieren, um ein Ende der Besatzung zu erreichen werde ich faxen, ebenso das Inserat von Jeff Halper und Pax Christi "40 Jahre israelische Besatzung ... sind genug!"

Wir Europäer haben das Unheil des Scheiterns der Einheitsregierung durch Ausgrenzung der Hamas mit angerichtet. Jetzt sollten wir alles daran setzen, dem Frieden eine Chance zu geben.

Mit freundlichen Grüßen

Esther Thomsen

Links zum Brief:

Das schmutzige Wort - Uri Avnery, 30.6.07

Palästina: Blut liegt in der Luft - Ran HaCohen - Fünf Jahre, nachdem seine Hohheit G.W.Bush – Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Zar von Afghanistan, Kaiser vom Irak, Demokratieverbreiter des Nahen Ostens etc etc seine „Road Map für den Nahen Osten“ herausgebracht hat und für 2005 einen palästinensischen Staat angekündigt hat, hat die israelische Öffentlichkeit einen neuen Zeitvertreib. Die öffentliche Diskussion in Israel dreht sich jetzt um „Drei Staaten für zwei Völker?“

Menschliches Strandgut in Rafah – Tausende Palästinenser ohne humanitäre Hilfe - Luisa Morgantini

Die Hamas ist kein Dämon - Der Westen fördert die Fatah, weil er in der Hamas eine radikalislamische Terrororganisation sieht. Eine fatale Fehleinschätzung, sagt die Nahost-Expertin Helga Baumgarten im stern.de-Interview.

BAT SHALOM vom Jerusalem-Link - In dieser Zeit einer humanitären Katastrophe, die dem Aufruhr im Gazastreifen folgte, rufen wir Frauen von der Bat Schalom (Friedensfrauen)-Bewegung die Regierung von Israel auf, ihren Anteil an der Schaffung der Krise im Gazastreifen anzuerkennen.

Aufruf von der Vereinigung der Gesundheitskomitees (UHCC)

 

Nablus, 28. Juni 2007-06-29

 

Am 28. Juni, am Donnerstag morgen überfielen israelische Besatzungstruppen (IOF) das Zentrum von Nablus mit mehr als 100 gepanzerten Fahrzeugen unter dem Vorwand, „Gesuchten“ zu folgen. Diese großangelegte militärische Aktion war zur selben Zeit, in der die Abitursprüfungen an den Schulen statt fanden. Eine Folge davon war, dass viele unserer Studenten nicht in der Lage waren ihre Schulen zu erreichen, besonders diejenigen, die in der Altstadt von Nablus wohnen, das seit Beginn der israelischen Militärcampagne unter Ausgangssperre lag.

 

Die IOF verhinderten die Arbeit der Sanitäter indem sie die Ambulanzwagen festhielten, die zu den Hauptkrankenhäusern der Stadt eilten . Viele Dächer wurden als militärische Stützpunkte verwendet; einige Häuser und Geschäfte wurden in die Luft gesprengt; Gasbomben wurden auf Bewohner, in private Institutionen, Polizeistationen und in die Al-Knidi-Sekundär-Schule geworfen, in der gerade die Abiturprüfung stattfand. Die Tränengasbomben verursachten Erstickungsanfälle bei einer Anzahl von Schülern und Bewohnern des Gebietes.

Mitten in dieser schlimmer werdenden Lage hinderten die IOF die Sanitäter daran, den Schülern und Bewohnern ihre medizinische Hilfe anzubieten. Im selben Kontext hat die IOF den Sanitätern verboten, die Altstadt zu erreichen, um Patienten zu evakuieren, indem sie viele Patienten vor allem Frauen und Kinder daran, die Nothilfe des Gesundheitsdienstes zu erreichen, was als Verletzung des Völkerrechts und aller Verträge, besonders der vierten Genfer Konvention angesehen wird.

Wir vom UHCC rufen alle internationalen und humanitären Rechtsinstitutionen auf, dass sie die böswilligen israelischen Akte in Nablus und allen palästinensischen Distrikten verurteilen. Wir rufen alle Anhänger des Friedens auf, Druck auf die israelische Regierung zu machen, um solch ein Verhalten zu beenden und sich an das Völkerrecht zu halten. Die Fortsetzung der israelischen Gewalttätigkeiten ist ein klarer Beweis dafür, dass Israel ein gesetzloser Staat ist. Noch einmal rufen wir Sie dazu auf, größere und internationale Aktionen gegen die Olmert-Regierung zu initiieren, damit wir unsere legitimen Rechte der Freiheit und Unabhängigkeit erlangen.

 

(dt. Ellen Rohlfs)

 

Presseverlautbarung von Gush Shalom

 

Gush shalom der israelische Friedensblock, verlangt von der Regierung die sofortige

Öffnung der Grenze zum Gazastreifen, da dies für die Bevölkerung äußerst lebensnotwendig ist. „Es war der Staat Israel, der entschied, alle Schlüssel des Ein- und Ausgangs des Gazastreifens in den Händen zu halten und der Bevölkerung des Gazastreifens das Recht des direkten Kontakts mit der Außenwelt über Land, Meer oder Luft zu verweigern. So lange wie dies die Politik der Regierung Israels ist, ist sie moralisch und rechtlich verpflichtet, die Grenzübergänge offen zu halten, völlig egal wer im Gazastreifen die Macht hat. Ehud Olmert und all seine Minister, die alten und die neuen, tragen die volle Verantwortung für die ernsten humanitären Folgen der anhaltenden Schließung der Übergänge.

 

Diejenigen, die sich weigerten, mit der Palästinensischen Nationalen Einheitsregierung zu verhandeln, müssen jetzt mit den beiden rivalisierenden palästinensischen Regierungen reden.

Im Gegensatz zum eitlen Sich-Rühmen der Politiker und Kommentatoren, die das Spiel „Teile und herrsche“ spielten, wird dies viel schwieriger und komplizierter sein, und wir alle werden unnötigerweise weiter darunter leiden – Israel und seine Bürger wie auch die Palästinenser und die ganze Region.

 

Vor drei Monaten hätten wir die Gelegenheit gehabt, mit der Palästinensischen Nationalen Einheitsregierung zu sprechen, damit auch mit allen Fraktionen und aktiven Parteien des palästinensischen Volkes und zwar auf der Basis der Friedensinitiative, die von der arabischen Liga angenommen worden war. Ein sichtbarer Schritt in Richtung Frieden und ein Ende der Besatzung hätte jene Palästinenser stärken können, die nach einer politischen Lösung suchen – und die gibt es bei Fatah und bei Hamas. Mit einem sichtbaren Ergebnis auf politischer Ebene, wäre der militärische Flügel und die bewaffneten Milizen weniger eifrig gewesen, übereilte Akte der Gewalt durchzuführen. Beides hätte vermieden werden können, das Leiden der Israelis in Sderot und der Tod und die Zerstörung durch die internen Kämpfe im Gazastreifen.

 

Stattdessen war die Regierung Israels in offenen und schonungslosen Bemühungen engagiert, den Bürgerkrieg unter den Palästinensern anzuheizen. Minister und hochrangige Offiziere sprachen wiederholt davon, Muhammad Dahlan und seinen Leuten Waffen zu senden, die so ihrem Volk gegenüber als verachtenswerte Kollaborateure dargestellt wurden.

Der Tod und die Zerstörung im Gazastreifen der letzten Woche sind aber direkt das Werk der palästinensischen Fraktionen, die unverantwortlich gegenüber ihrem eigenen Volk handelten – die Regierung Israels ist aber nicht ohne Schuld. Diejenigen, die ihre Nachbarn in einen Bürgerkrieg stoßen, können die Verantwortung nicht einfach beiseite schieben, selbst wenn die Ergebnisse nicht wie erwartet ausgefallen sind.

 

(dt. Ellen Rohlfs)

----- Original Message -----
From: <fraueninschwarz@gmx.com>
To: <FIS-V%fraueninschwarz@gmx.com>
Sent: Saturday, June 09, 2007 9:57 PM
Subject: Brief an die 3 NR-PraesidentInnen und Klubobleute (SP-Gruene-VP)
anlaessslich 40 Jahre israelische Besatzung palaestinensischen Landes


Frau

Mag. Barbara PRAMMER
Präsidentin des Nationalrats
Dr. Karl Renner-Ring 3
1017 Wien


Wien, 06. Juni 2007


Sehr geehrte Frau Mag. Prammer,

während wir ihnen hier diesen Offenen Brief überreichen, klagen die
Aktivisten der Frauen in Schwarz (Wien) und der Jüdischen Stimme für
gerechten Frieden in Nahost (Österreich) (Mitglied der Föderation der
"European Jews for a Just Peace") im Rahmen einer friedlichen Mahnwache auf
der Ringstraße zum wiederholten Male die völkerrechtswidrige Besetzung
palästinensischen und syrischen Landes durch den Staat Israel an, einer
Besetzung, die sich dieser Tage zum 40. Mal jährt.

In diesen 40 Jahren der Besatzung hat Israel fortgesetzt Dutzende von
internationalen Gesetzen und zahllose UN-Resolutionen missachtet ebenso wie
das Urteil des Internationalen Gerichtshofes gegen den Bau der "Mauer".
Israel hat in diesen 40 Jahren seiner Besatzung den Palästinensern in den
von ihm besetzten Gebieten nicht nur ihre international garantierten Rechte
auf ausreichend Nahrung und Wasser, auf Bildung, Arbeit und
Gesundheitsversorgung verweigert, sondern Zehntausende Palästinenser ohne
jede Entschädigung von ihrem Land vertrieben und dabei 12.000
palästinensische Häuser zerstört und mehr als eine Million Ölbäume
vernichtet, es hat Tausende Palästinenser getötet und Zehntausende
verwundet, weiters 650.000 Palästinenser, darunter rechtmäßig gewählte
Parlamentarier und Minister, ohne Angabe von Gründen geschweige denn einer
Anklage, inhaftiert (augenblicklich gibt es fast 11.000 palästinensische
Gefangene, viele davon seit Jahrzehnten ohne Anklage). Der illegale
Siedlungsbau auf gestohlenem palästinensischem Land hält ununterbrochen an
und die palästinensische Bevölkerung ist in voneinander isolierten
Bantustans auf nur noch der Hälfte des Westbank-Territoriums
zusammengedrängt. Doch nicht genug damit hat Israel durch ein System von
Abriegelungen, Belagerungen, Ausgangssperren, Straßenblockaden und
Checkpoints die Bewegungsfreiheit der Palästinenser in ihrem eigenen Land
drastisch eingeschränkt. Schließlich wird seit Juli 2002 in der Westbank auf
palästinensischem Land die "Mauer", eine riesige Sperranlage, gebaut, mit
dem Ziel, die großen Siedlungsblöcke und das Jordantal dem israelischen
Staatsgebiet einzuverleiben und neue Grenzen für Israel zu ziehen. Dadurch
ist diese Mauer eine Apartheidmauer.


All das ist schon seit langer Zeit allgemein bekannt und die
vielbeschworene Internationale Gemeinschaft trägt einen großen Teil der
Verantwortung für diese Völker- und Menschenrechtsverletzungen. Angeführt
von den USA haben weltweit zahlreiche Regierungen die israelische
Besatzungs- und Boykottpolitik aktiv unterstützt. Proteste im
UN-Sicherheitsrat wurden mit dem Veto der USA belegt. Andere Regierungen
haben schweigend zugesehen oder viel zu leise und zögerlich ihre Stimme
erhoben, und zu diesen Ländern gehört leider auch Österreich, in erster
Linie das offizielle Österreich, seine Regierung und seine Parlamentarier,
und deshalb wenden wir uns heute, an diesem Jahrestag der Schande, an Sie,
sehr geehrte Frau Mag. Prammer, in ihrer Eigenschaft als Präsidentin des
Nationalrats, um Sie zu ersuchen dahingehend einzuwirken, dass endlich
dieses Messen mit zweierlei Maß aufhört und dem palästinensischen Volk
endlich diejenige Unterstützung zuteil wird, auf die sie als von Israel
unterdrücktes Volk ein Anrecht haben und die auch allen anderen
unterdrückten Völkern sehr wohl zugestanden wird, und dass endlich auf
Israel entsprechend Druck ausgeübt wird UN-Resolutionen und IGH-Erkenntnisse
zu befolgen, so wie man das von österreichischer Seite in allen anderen
Fällen auch macht.

Österreich muss endlich aufhören Palästina mit anderen Maßstäben zu messen
als die übrige Welt! Ein solches Vorgehen ist einer Demokratie unwürdig.

Wir verstehen, dass jedwede Kritik an Israel besonders seitens Österreichs
und Deutschlands aus historischen Gründen leichtfertig und bewusst als
"antisemitisch" abgetan wird. Es muss aber doch klar unterschieden werden
zwischen der Politik und den Maßnahmen Israels gegenüber der
palästinensischen Bevölkerung, die das Land seit vielen Jahrhunderten
bewohnt, und dem Judentum als solches. Dies wird häufig von den jeweiligen
israelischen Regierungen bewusst verbunden, wogegen wir uns wehren. Die
palästinensische Bevölkerung ist an dem was in Europa Juden zugefügt wurde
völlig schuldlos, zahlt aber dafür den allerhöchsten Preis, - den Verlust
ihres Landes und ihre Freiheit.

mit vorzüglicher Hochachtung,


Tina Salhi
für "Frauen in Schwarz (Wien)"
www.fraueninschwarz.at

Palästina unter Besatzung im Juni 2007

 

Liebe Freunde in der Ferne

 

Sechs Tage Krieg - vierzig Jahre Besatzung oder Demütigung und Entwürdigung

vom Großvater erzählt bekommen, am eigenen Vater gesehen und am eigenen Leib verspürt.

 

Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich mit Krieg konfrontiert, da war ich elf Jahre alt.

Weit weg im friedlichen Deutschland, wohin meine Eltern mit mir aus Bethlehem ausgewandert waren.

Ich war zu jung, um zu verstehen, welch unseliges Leid mit der Besatzung über mein Volk gekommen war.

Doch in meiner Erinnerung sehe ich meine Mutter noch vor mir.

Sie weinte die ganzen sechs Tage des Krieges hindurch.

Mit zwanzig kehrte ich nach Palästina zurück.

Seit vierzig Jahren ist meine Heimat vom israelischen Militär besetzt.

Dreißig davon habe ich miterlebt.

Mein Großvater wurde Gastarbeiter im eigenen Land.

Mein Vater, Ausländer in Deutschland und ich, Menschen zweiter Klasse unter Besatzung.

Seit einigen Tagen habe ich ein Enkelkind.

Eine neue Generation wächst heran.

Es wird die Errungenschaften der Generationen vor ihm nicht erreichen können,

denn es gibt keine Arbeit mehr,

kein Land, das uns aufnehmen würde,

und hinter der Mauer haben wir alle nur einen Status, den der Gettoinsassen.

 

Salam

 

Faten Mukarker

 

Pöttering in der Knesset

 

Unser Parade Islamophobist und sich unter Gürtellinie bewegende Israellobbyist Henry M. Broder und sein Rattenschwanz wie "lizas welt" und "Politiccaly Incorrect" laufen wieder einmal Sturm gegen eine maßvolle Rede des EU-Parlamentspräsidenten Hans-Gerd Pöttering. Dieser Berufs-CDU-Funktionäre hatte in der Tat den Mut, einige kritische Sätze zur brutalen israelischen Unterdrückungspoltitik ohne die Genehmigung seiner einseitig pro-israelischen CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzlerin Merkel frei zu sagen. Und schon war der "Skandal " durch die falsche Israellobby inszeniert. Ob auch Pöttering die gleiche Maßregelung erhält wie der armselige und historisch ahnungslose Ministerpräsident Öttinger? Aber Pöttering ist 62 und nicht mehr erpressbar und karriereabhängig von Merkel, Beckstein, Friedman oder der Israellobby. Er muss nicht vor dem Unrecht das in Palästina geschieht die Augen schließen kann also seine wirkliche Meinung sagen.

Die hat er verhalten und mit allen, einerseits notwendigen Schuldfloskeln, die die deutsche Politikerkaste so auf den Lippen führt, in der Knesset, dem israelischen Parlament, vorgetragen. Dalia Itzik, die nassforsche und jungdynamische Parlamentspräsidentin herrschte ihn undiplomatisch an: er bräuchte wohl Nachhilfe oder besser Gehirnwäsche in Sache Realität.

Die braucht Pöttering wohl nicht, da er im Gefängnis von Gaza war. Wer dort den eingesperrten Palästinensern und dem optisch einem Gefangenlager gleichenden Freiluftgefängnis für 1,5 Millionen Palästinensern einen Besuch abgestattet hat, braucht keine Belehrungen von einer Besatzungsabgeordneten. Dies hätte der sichtlich eingeschüchterte Pöttering der unverschämten Frau Itzik deutlich machen sollen. Aber so weit reicht die Zivilcourage eines frei gewählten EU-Abgeordneten wohl nicht mehr. In der BRD führen diese Maulhelden die Zivilcourage immer tapfer im Munde, sobald sie in Israel sind und selbst wenn sie die Menschenrechtsverbrechen und Unterdrückungsmaßnahmen des israelischen Besatzungsregimes sehen, verschlägt es ihnen die Sprache.

Wenn das nicht hilft, dann sorgt die Antisemtismuskeule für Ruhe, wenn das auch nicht hilft, dann vielleicht Merkel oder der Zentralrat der Juden. Wie lange will sich unsere freie, demokratische Gesellschaft die moralischen Erpressungen der neuen Täter auf Kosten der Meinungsfreiheit noch gefallen lassen? Dieser Art von falscher Israellobby gehört nicht nur die Rote Karte gezeigt, sie gehört vom Platz gestellt, um der Meinungsfreiheit in der BRD willen. H.H.

 


Typisches liest man in der Mailingliste von bei Honestly Concerned -
"Protestmails an Pöttering sind nötig...
Lieber Sacha, an diesen Parlamentspräsidenten sollte man weitere Mails organisieren, nachdem er in Israel nach Gutsherrenart aufgetreten ist und man tief beschämt in den Boden versinken muß! Liebe Grüße Iris
"
Quelle
(Versandte Mailingliste Sonntag, 3. Juni 2007)
Siehe auch: Organisierte Proteste >


Bitte bestätigen sie Herrn Pöttering:
Email an Hans-Gert Pöttering: hans-gert.poettering@europarl.europa.eu

 

Das Broderlinenetzwerk

Die Achse des Guten: Der Herr der Binse

Lizas Welt: Paradigmatischer Pöttering
http://www.politicallyincorrect.de/2007/05/hans-gert-poetterings-heuchelei-in-der-
knesset

 

Medien

Europäisches Parlament - Friedensbotschaft: Pöttering spricht vor der israelischen
 Knesset

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6842748_TYP6_THE_
NAV_REF1_BAB,00.html


Kalter Empfang für Pöttering in der Knesset - Bettina Marx - Audio

Audio-EU-Parlamentspräsident Pöttering in der Knesset

Interview - Lahnstein: Debatte um Pöttering-Rede in Israel nicht überbewerten

 

http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/31/748173.html
 

Pöttering hatte Israelis, Araber und Europäer aufgefordert, ihre Schulbücher wechselseitig daraufhin zu untersuchen, inwieweit sie noch immer Vorurteile und Stereotype vermitteln. Eine solche Untersuchung bedeute "keinen Souveränitätsverlust".

Zudem forderte er neben einer Freilassung der drei entführten israelischen Soldaten auch Israel auf, den kürzlich verhafteten palästinensischen Bildungsminister Nasser al-Din Schaer wieder auf freien Fuß zu setzen.

Leserbrief zu: FRIEDEN / Von der Botschaft der Krippe ist im Heiligen Land nichts zu spüren – Rettet Bethlehem - Juden wie Araber leiden. Hass, Gewalt, Terror, politischer Streit: Eine Lösung des Konflikts rund um Israel und Palästina steht in weiter Ferne. - JOHANNES GERSTER

 

Wir deutsche haben im Nazireich geschwiegen, muss die Geschichte uns erneut als die die es nicht wissen wollten, die unbelehrbaren wieder Verurteilen? Herr Gerster ist für ein einseitiges Denken bekannt. Wie können Sie ohne Gegenstimmen, Ausgewogenheit ihm soviel Platz einräumen?

 

Er schreibt: „Es waren vor allem die Schikanen und Gewalttätigkeiten der Muslime dort und in den letzten Jahrzehnten auch der Nahostkonflikt, die die Christen veranlassten, ihre Stadt zu verlassen.“

 

Sicherlich gibt es derzeit Konflikte zwischen Muslime und Christen. Jahrhundertlang lebten sie aber friedlich neben- miteinander. Die wachsende Verarmung und Not entstanden aus der unmenschlichen Besatzung fördert die Konflikte.

Alle prominenten Christen in Palästina beklagen als erstes die grausame, zerstörerische Besatzung Israels die Christen und Moslems gleichermaßen trifft. In seiner sich inhaltlich leider jedes Jahr wiederholenden Botschaft schreibt so in diesem Jahr der Lateinischen Patriarchen Michel Sabbah: „ Die israelische Politik im Westjordanland hat Bethlehem (..) zur «Stadt des Todes und der Zerstörung» gemacht. In seiner jährlichen Pressekonferenz kurz vor Weihnachten verurteilte der oberste katholische Geistliche in Jerusalem die zahlreichen Kontrollpunkte sowie den Grenzwall zwischen Israel und dem Westjordanland. Damit sei gerade den Einwohnern von Bethlehem das Leben wesentlich erschwert worden. „

Weitere Stimmen aus Palästina: „Der Priester des lateinischen Konvents in Gaza, Manuel Musallam, erklärte in seiner Weihnachtsbotschaft, dass das palästinensische Volk weiterhin unter der israelischen Besatzung und ihren Praktiken leidet.“ Dies könnte man fortsetzen.

P. Artemio Vitores OFM von der Franziskaner-Kustodie im Heiligen Land schreibt: „Wir dürfen uns nicht mit der Situation in Bethlehem abfinden“, betonte der Franziskanerpater. „Die israelischen Behörden haben nämlich die Grenzlinie bei Jerusalem wieder hergestellt, was den Durchgang sehr erschwert und bedeutet, dass sich alle den Kontrollen unterziehen müssen. Das ist ein großes Problem für die gesamte Bevölkerung, sogar für meine Ordensbrüder, die Ordensleute allgemein und alle Durchreisenden.“

Open Bethlehem, eine Initiative die von Ex-Präsident Jimmy Carter als „wertvolles und bewundernswertes Projekt“ beschrieben wird sagt zur Errichtung der Mauer rund um Bethlehem: „Nachdem Bethlehem vom Tourismus als ökonomischer Grundlage abhängig ist, wird diese neue Einrichtung mit der Zeit tödlich für die Stadt werden, weil die Haupteinnahmequelle verloren geht. Andererseits wird sie dann eine allmähliche Abwanderung bewirken, so dass Bethlehem eine Stadt ohne Bewohner werden wird.“ Der Unterstützer Erzbischof Desmond Tutu meint „es ist unverantwortlich, dass Bethlehem allmählich durch Strangulierung dahinsiechen sollte.“

 

 

Beispielhaft ein informativer Lesetipp:

 

Eingemauertes Fest –In der palästinensischen Geburtsstadt Jesu leben die Menschen im Schatten
des israelischen Grenzwalls. Sie leiden unter dem Konflikt, der die Touristen fernhält, und wünschen sich zu Weihnachten nur eins: Frieden. Eine Galerie mit Texten und Bildern von

http://www.zeit.de/online/2006/52/bildergalerie-betlehem

 

Mit freundlichen Grüßen

Erhard Arendt

 

Palästinenser stranden an der irakischen Grenze

 

Nach dem UNHCR-Kommissar und anderer Hilfsorganisationen sind mehrere hundert Palästinenser, die gezwungen waren, ihre Häuser im Irak zu verlassen, jetzt in öden Gebieten an der irakischen und jordanischen Grenze gestrandet.

Al-Hol und Al-Tanaf-Lager, die an Iraks Grenze mit Syrien liegen, bestehen aus selbst gemachten Zelten. Die Lager werden zur Zeit von 655 vertriebenen palästinensischen Männern, Frauen und Kindern „bewohnt“, die dort weiter unter extrem schwierigen Bedingungen dahinvegetieren. Ein anderes Lager, Al-Walid, wurde er vor kurzem errichtet, um weitere 80 Palästinenser aufzunehmen. Alle waren von einer Miliz der US-unterstützten irakischen Regierung gezwungen, wegzugehen.

 

Das Al-Tanaf-Lager mit seinen 350 Bewohnern liegt sehr weit (260 km) vom nächsten bewohnten Gebiet entfernt. Die einzige Hilfe, die das Lager erhält, kommt von lokalen Organisationen, denen der Zugang jeder Zeit begrenzt werden kann. Etwa 10 % der Flüchtlinge in Al-Tanaf benötigen dringend medizinische Versorgung, die sie nicht erhalten.

 

Im Al-Ruweished-Flüchtlingslager, das an der Grenze zu Jordanien liegt, befinden sich 148 Palästinenser in einer ähnlichen unerträglichen Situation. Einige dieser Flüchtlinge sind seit fast drei Jahren dort. Den meisten Kindern im Lager wurde während dieser Zeit die Schulbildung verweigert.

 

Hintergrund

 

Es ist vor allem die Folge der Vertreibung aus ihrer Heimat 1948 bei der Gründung des Staates Israel, dass 34 000 palästinensische Flüchtlinge im Irak lebten, bevor die Amerikaner 2003 dort einfielen. Viele sind seitdem Schikanen, Drohungen mit Vertreibung, Missbrauch durch die Medien, Verhaftung, Folter und Mord ausgesetzt gewesen. Die palästinensischen Stadtteile wie al-Hurriyya und al-Baladiyyat in Bagdad sind bombardiert worden und immer wieder seit der US-Besatzung angegriffen worden. Viele Palästinenser wurden aus ihren Häusern vertrieben und suchten zunächst Schutz in Zelten im Haifa-Stadium in Bagdad. Andere wurden getötet, verhaftet oder gezwungen, wegzugehen. Nach UNHCR haben inzwischen über 19 000 Palästinenser seit 2003 den Irak verlassen und nur 15 000 sind geblieben.

 

Die syrischen und jordanischen Behörden haben bis jetzt sich geweigert die palästinensischen Flüchtlinge aufzunehmen, die in diesen vier Flüchtlingslagern gestrandet sind.

 

 

 

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